"Der frühe Tod meiner Mutter hat mir eine wichtige Lektion gelehrt." - Leadership-Expertin Laura Bornmann | Clip #115
Shownotes
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Dieses Buch ist kein weiteres "Höher, schneller, weiter"-Selbstoptimierungsprogramm, sondern eine Zusammenstellung der acht wichtigsten, zeitlosen Strategien, die wir alle brauchen, um in einer modernen Welt voller Energie zu leben.
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In diesem Clip spreche ich mit der Leadership-Expertin Laura Bornmann über den frühen Tod ihrer Mutter und wie er ihren Blick auf das Leben verändert hat.
Hier geht's zur ganzen AUF & UP Episode mit Laura:
Die Erstausstrahlung dieser Episode war im April 2026.
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Transkript anzeigen
00:00:00: der Tod meiner Mama vor jetzt acht Jahren.
00:00:06: Das war krass, lässt sich schwer auch in Worte fassen.
00:00:11: Meine Mama ist damals viel zu früh an Krebs verstorben, sie war keine sechzig Jahre alt.
00:00:17: Ich war damals Berewe Assistentin noch von dem damaligen CEO.
00:00:22: Da hab ich natürlich ... da war Karriere irgendwie sowieso kein Thema Und das war krass.
00:00:30: Also mittlerweile kenne ich viele Menschen, die auch Eltern zu früh verloren haben oder andere.
00:00:36: Irgendwer hat jeder seinen Schicksal.
00:00:39: Aber das war natürlich ... ja, der krasseste Tiefpunkt in meinem Leben.
00:00:46: Wie alt warst du damals?
00:00:47: Da war ich ... kurz, sieben, zwanzig.
00:00:55: Sechsundzwanzig war ich.
00:00:58: Ich hab noch zwei jüngere Schwestern und so als Älteste alle wissen, die irgendwie noch Jüngere Geschwister haben.
00:01:03: Da spürt man so eine Verantwortung für vieles.
00:01:07: Und ich würd schon sagen, dass ich oft auch bis heute irgendwie Mutter ersatzt bin für meine Schwesten.
00:01:12: aber es hat uns total zusammengeschweißt natürlich auch ... Ja, das ist krass!
00:01:16: Es hat mich natürlich auch verändert.
00:01:17: also... Man merkt auf einmal, früher habe ich gedacht okay, das passiert anderen.
00:01:24: Und dann merken wir auf einmal ne, es ist so nahe Also Krankheit ist so nah, Krebs ist so na.
00:01:29: Und dann denkt man, die Medizin ist ja soweit aber auch nicht immer und da stellst du dir halt andere Fragen im Leben und guckst anders auf das Leben.
00:01:38: Da hab ich sehr stark hinterfragt auch das Thema Karriere und was will ich wirklich?
00:01:43: Ich habe so Ideen gehabt, ich musste eigentlich was Soziales machen.
00:01:46: Meine Mama war am Ende im Hospiz Und ich war den Menschen oder wir waren den Menschen so dankbar, dass meine Mama da am Ende mir einfach noch ne gute Zeit hatte.
00:02:00: Wie es dann auch immer sein kann aber und irgendwie uns auch einfach da ja auch emotionale eine Last abgenommen wurde.
00:02:08: Da hab' ich so gedacht irgendwie ist das denn richtig?
00:02:10: Dass sich hier irgendwie in der Wirtschaft und da geht's irgendwie immer nur um Umsatz... muss ich erhöhen.
00:02:17: Ist das denn wirklich das, was zählt im Leben?
00:02:19: Also solche Fragen habe ich mir gestellt und generell guckt man anders aufs Leben fragt sich okay du merkst ja auch welche Menschen sind für dich da und also wäre es auch in so ganz schlimmen Zeiten für dich.
00:02:35: Man kann ja oft beobachten, dass Menschen entweder am Ende ihres eigenen Lebens, wenn es alterstechnisch darauf hinzugeht oder eben nach Schicksalsschlägen eignen.
00:02:43: Oder in der Familie die Endlichkeit mehr in Betracht ziehen.
00:02:51: War das für dich ein nachhaltiger Effekt?
00:02:54: Hast du dich bis heute verändert?
00:02:56: oder ist es was, was dann nach sechs Monaten zwölf in die Trauerphase vorbei ist auch wieder verpufft und man steht da wo man vor ist.
00:03:02: oder wie war's bei dir persönlich?
00:03:04: Also, ähm ... beides glaub ich.
00:03:07: Es hat mich auf jeden Fall verändert?
00:03:08: Ich glaube das verändert immer.
00:03:10: Irgendwie verändert ist dich immer.
00:03:11: Ähm, ich glaub, ich bin dadurch, wie man ja auch, also ich war vorher schon empatisch, aber das macht dich noch mal mit fühlender für andere Menschen und andere Schicksalsschläge.
00:03:21: Du guckst genauer hin.
00:03:25: Genau, es kann sehr individuell sein.
00:03:27: Aber, und ich glaub deine Frage zieht ein bisschen darauf hinaus was natürlich schon so ist, da ärgere ich mich manchmal drüber.
00:03:34: Vielleicht ist es aber auch richtig und gut, dass man das wieder vergisst oder in den Hintergrund rückt.
00:03:38: Dass das Leben irgendwann weitergeht.
00:03:40: Weil ich ärger mich ... Heißt da heute morgen hab ich mein Flug wurde annuliert?
00:03:45: Da musste ich irgendwie umbuchen.
00:03:47: Und dann war ich in diesem Kundenservice eine Katastrophe.
00:03:51: Ich dachte, das kann jetzt nicht sein!
00:03:52: Dann ärgere ich mich darüber.
00:03:54: Dann denk ich mir, ist doch total egal.
00:03:56: Das ist doch jetzt nicht das was zählt.
00:03:58: Das weiß so das Beispiel.
00:03:59: Ich könnte viele andere Dinge nennen.
00:04:01: Oh, jetzt regnet's.
00:04:01: Ist ja ärgerlich.
00:04:03: Ja... oder auch so irgendwie ... die alltäglichen Dinge, über die man sich manchmal aufregt.
00:04:11: Das sind nicht die Dinge, die zählen, die wichtig sind.
00:04:15: So das weiß man dann aber man vergisst es mit der Zeit rücken natürlich solche Dinge in den Hintergrund und man ärgert sich doch wieder bei kleinen Dingen, die unwichtig sind.
00:04:24: Aber allein dass wir's jetzt besprechen und es hervorrufen?
00:04:28: Es ist total ...
00:04:30: Man sagt ja, dass Menschen in so Krisen und Schicksalschlägen auch Kräfte Superpowers entwickeln, die sie ohne nicht entwickelt hätten.
00:04:39: Kannst du für dich irgendwas ausmachen von der Zeit, wo du sagst es ist natürlich schlimm?
00:04:42: Und man würde das gerne zurückbrennen aber für den Aspekt bist du dankbar heute?
00:04:47: Ja tatsächlich für ... Die Beziehung zu meinen Schwestern und für den Zusammenhalt.
00:04:55: also das muss man schon sagen, das sind oft sowas Schweiß zusammen.
00:05:00: Man hat irgendwie, man teilt das gleiche Schicksal.
00:05:03: Und es ist immer schwer zu sagen ... irgendwie, dass hat es ja auch Gutes.
00:05:07: Es ist immer so zu sagen, das ist klar.
00:05:10: Weil eigentlich hatte es natürlich nichts Gutes.
00:05:12: aber ich bin auch... Ich glaube schon, ich hab mich das auch gefragt.
00:05:17: Ich glaube, man kann sich auch dafür entscheiden glücklich zu sein oder zumindest optimistisch zu sein.
00:05:27: Ich habe schon irgendwann gesagt okay du kannst jetzt hier weiter trauern mein Trauern, das kommt immer mal wieder.
00:05:33: Das ist klar.
00:05:34: aber du kannst auch sagen okay es ist jetzt unfassbar schlimm aber das Leben geht weiter und sowieso deine Mama hätte eh gewollt dass du glücklich bist und geh jetzt diesen Weg in Richtung.
00:05:46: was hält es denn noch positiv für dich bereit sei optimistisch auch wenn's manchmal Rückfälle gibt und so.
00:05:52: von daher gehe ich schon so durchs Leben.
00:05:54: und genau um deine Frage zu beantworten ist es sicherlich der Zusammenhalt mit meinen Schwestern Und das ist schon schön, weil das schon so eine Verbindung ist.
00:06:03: So eine bedingungslose Verbindung irgendwie und ich weiß auf die beiden kann ich mich immer verlassen.
00:06:10: Das was du gerade sagtest, dass finde ich auch so schön und bestätigt, auch was ich von vielen anderen höre... eine große Portion Eigenbeitrag, wenn man es schafft nach Schicksalsschlägen.
00:06:22: Nach Tiefpunkten auch wieder aufzustehen.
00:06:24: Es gibt die Phase wo man liegen bleibt und wo man trauert und sich als Opfer empfindet.
00:06:29: Darf man auch mal?
00:06:30: Da darf man auch jeden jedem... Aber es kommt der Tag wo man dann wieder umschaltet oder viele zumindest und das sind die, die auch aus diesen Krisen gestärkt zurückkommen.
00:06:40: Das kann ich wirklich jedem mitgeben dass man sich das Umfeld schafft, die Skills, die Ressourcen aneignet, um das zu lernen denn sonst holt einen niemand daraus!
00:06:49: Man muss selber den Schritt in die andere Richtung wieder gehen.
00:06:53: Okay, dann lass uns mal über dein neues Buch sprechen.
00:06:56: Das heißt New Leadership – Neue Führung und du bist ja eine der Meinungsbildner im deutschsprachigen Raum was das Thema Führungen betrifft.
00:07:07: Wie kann es eigentlich sein, dass jemand ... Du hast grad Frau-Mann schon angesprochen.
00:07:11: Als Frauen ist in Führung generell wahrscheinlich etwas schwieriger?
00:07:14: Du bist noch sehr jung!
00:07:16: Wie kann das denn sein, daß eine junge Frau wie du in diesem Thema was männlich dominiert ist und auch eher von älteren Männern dominiert wird, schon so eine laute und wichtige Stimme sein
00:07:27: kann?!
00:07:28: Wie ist dir das gelungen?
00:07:28: Danke für die Blumen, Chris!
00:07:30: Das kommt auf meine Erfolgsliste schreibe ich nach genauso auf.
00:07:34: Sehr gerne... Das ist jetzt nicht meine Interpretation.
00:07:38: Die Zahlen deiner LinkedIn-Follower, die Bühnen.
00:07:41: auf allen möglichen Listen bist du... Wir haben es in der Intro schon gehört, das ist ja schon beachtlich.
00:07:45: Also es ist extern validiert sozusagen.
00:07:48: Aber wenn du als eine andere Person auf dich gucken würdest ohne deine Bescheidenheit, die dir auch sympathisch macht aber wie konnte dir das gelingen?
00:08:00: Auch da wieder wahrscheinlich.
00:08:03: Es ist nicht nur Glück, aber es ist natürlich irgendwie auch Glück im Sinne von.
00:08:06: das ist ein guter Zeitpunkt gewesen und dann kommt noch viele Dinge damit rein weil man muss natürlich die Zeit nutzen.
00:08:13: also bei mir war's ja damals so ich bin also Revis erst mal einen Konzern.
00:08:17: den kennen viele Menschen Dann tut sich sehr viel Aber natürlich auch noch teilweise sehr Männer dominiert.
00:08:25: Die machen sehr viel gelingt den meiner Meinung auch im Vergleich zu Wettbewerbern sehr, sehr gut.
00:08:32: Aber ich glaube das ist einmal dass es eben damals zumindest nicht so üblich war.
00:08:40: also ich war damals irgendwie eine der jüngsten und sehr wenige Frauen im Führungskreis.
00:08:45: dann muss man sagen dass sich jetzt diese Aufmerksamkeit haben habe natürlich auch LinkedIn zu verdanken.
00:08:49: Also, das ist einfach so.
00:08:51: Ich war zu einer guten Zeit wie du ja auch also auf der Plattform und hab dann irgendwie angefangen meine Gedanken zu teilen Und hatte am Anfang natürlich auch so dieses Naher wen interessiertes denn?
00:09:02: Wie viele vor allem Frauen aber viele Menschen und habt es dann ja einfach mal angefangen So und Und über mein Alltag zu berichten und über die Dinge Die mir so durch den Kopf gehen und habe dann verstanden hey ich bin damit nicht alleine Sondern ganz viele frage sich dass wieso ist es denn heute noch so?
00:09:20: Und dann natürlich, dass ich in der Funktion war und das wir Dinge anders gemacht haben.
00:09:25: Mein Team, ich und meinen Chef.
00:09:26: Übrigens mein Chef spielte damals eine große Rolle, die er mir überhaupt vertrauen geschenkt hat ohne den... Ich hab's mir damals nicht zugetraut, ne?
00:09:34: Also deswegen glaub' ich auch immer ist es schön wenn man Menschen umum fällt hat, die einem mehr zutrauen als man selber.
00:09:38: Das braucht man am Anfang!
00:09:39: Und diese Kombination und da frage ich natürlich auch immer wieder die Menschen und dann habe ich das glaube ich schon sehr authentisch einfach Ähm, dargestellt.
00:09:51: So und hab nicht nur beschrieben wie toll alles ist und so.
00:09:56: Wie's dann die Männer, die dann irgendwie hier ist alles perfekt?
00:09:59: Ich treff immer die richtigen Entscheidungen und... Und so sondern hat dann auch mal beschrieben okay wie es eigentlich als junge Frau und man hat Sorgen, man hat Zweifel.
00:10:07: ich habe darüber berichtet eher am Anfang.
00:10:09: ich hab mich in mein Büro eingeschlossen und hab geweint Oh, weil ich irgendwie so emotional ... Ich hab gedacht Gott, ich bin hier vollkommen überfordert.
00:10:17: Und da konnten einfach wie wir es am Anfang hatten die Menschen können sich vor allem junge Frauen aber generell junge Menschen und auch nicht nur junge Menschen die können sich damit identifizieren.
00:10:30: Weil das macht natürlich nahrbar wenn man nicht nur darüber spricht was alles super läuft.
00:10:38: Ein ganz kurzer Hinweis in eigener Sache bzw ein großes Danke schön.
00:10:43: Mein neues Buch, das High-Energie-Prinzip ist Spiegel besteller geworden und das macht mich sehr demütig und dankbar.
00:10:50: Denn es zeigt wie viele Menschen sich danach wirklich sehen wieder voller Energie ihr Leben, ihr Auf und ab zu gestalten.
00:10:58: Ohne höher, schneller weiter Biohacking-Zirkus oder Selbstoptimierungswahn sondern durch ein tiefes Verständnis für unsere Biologie!
00:11:08: Wenn du das Buch schon gelesen hast wenn du es empfohlen hast und vielleicht sogar verschenkt hast dann von Herzen danke.
00:11:13: ich weiß dass viele Menschen auch hier von den Podcast Hörern genau das getan haben.
00:11:19: Und wenn du's noch nicht hast dann ist es vielleicht genau jetzt für dich interessant denn ich habe in diesem buch die acht Strategien zusammengefasst auf diese wirklich ankommt, wissenschaftlich fundiert aber vor allem realistisch für deinen Alltag in der Umsetzung selbst wenn dieser sehr vollgepackt ist.
00:11:36: Du findest das Buch überall wo es Bücher gibt.
00:11:39: den Link dazu findest du in den Show Notes vielleicht für dich oder für jemand anders den du kennst der schon viel zu lange auf Reserve läuft.
00:11:48: und jetzt zurück zur Podcast Episode.
00:11:51: worüber denkst du wenn du auf Führung insgesamt guckst?
00:11:54: heute anders als vor fünf Jahren, obwohl du dir damals sehr sicher in deiner Sache warst.
00:11:59: Gute Frage!
00:12:03: Genau ich hab's ja gerade gesagt anfangs dieses... Ich meine wir sind nie frei davon, wir sind alle irgendwie sozialisiert worden und ich bin auch so sozialisiert geworden generell dieses Thema hart zu arbeiten.
00:12:18: das glaube immer noch dass das relevant ist aber ich definiere es heute anders.
00:12:23: Aber früher war schon so auch lange im Büro zu sein, das signalisiert hey du bist engagiert und so.
00:12:30: Mein Dick hat sich darauf verändert obwohl ich weiß viele noch so ticken und dass es irgendwie immer noch für viele sondern weil das ist ein sichtbares Thema.
00:12:41: Das sicherlich aber auch dieses ... Man muss im Berufsalltag immer perfekt sein, sich nicht menschlich zeigen man darf nichts Privates teilen.
00:12:56: Das hat sich schon sehr stark verändert, weil ich dann auch verstanden habe dass das nicht nur für einen selbst schöner ist wenn man auch darüber sprechen darf was ein vielleicht gerade auch privat bewegt warum es einem grad nicht so gut geht sondern auch weil ich gemerkt hab und darum geht's mir ja heute auch.
00:13:18: Weil ich gemerkt habe im Neues Führungsverständnis eben das was den Menschen in den Fokus drückt was nahbar Das ist am Ende erfolgreicher und das hab ich gemerkt, weil die Menschen ... Die können sich nicht nur identifizieren.
00:13:31: Die haben Vertrauen.
00:13:34: Die merken, okay, ich werd hier ernst genommen.
00:13:36: Und die haben auf einmal Bock wirklich was zu leisten.
00:13:41: Ich glaub, das sind so die wesentlichen Punkte.
00:13:43: Lass uns noch mal zum Thema harte Arbeit reingehen, weil es wird ja auch sehr kontrovers diskutiert.
00:13:48: Du hast gerade gesagt, die reine Arbeitszeit oder die Anwesenheit ist immer etwas was als Commitment, als Engagement gewertet wird.
00:13:57: und jetzt sagst du Das is für dich gar nicht mehr das Kriterium und trotzdem propagierst du harte Arbeit wenn man etwas erreichen möchte.
00:14:04: wie's heute deine Definition von harte arbeit?
00:14:07: Ja Ja, das stößt tatsächlich in der New Workbubble.
00:14:11: In der ich unterwegs bin dann schon auch für oder auf Kritik und es gibt ja die Sätze, work smart not hard
00:14:18: usw.,
00:14:19: ist halt eine Frage wie du's definierst.
00:14:23: Ich glaube heute Es ist immer noch so dass wir wenn wir wirklich erfolgreich sein wollen was erreichen wollen unterschieden machen wollen dieser welt Dann ist das harte arbeit.
00:14:31: also Du kannst mal sagen wir haben gerade rüber gesprochen du hast mit deinem buch jetzt wieder ein spiegel besteller erreicht und das ist ja.
00:14:39: Es ist ja jetzt, bis du auch weit hast schon viel gelernt.
00:14:43: Weißt wie man Dinge macht und wie man sie nicht macht?
00:14:46: Und trotzdem würdest du wahrscheinlich auch sagen es war auch schon ein bisschen Arbeit um das zu schaffen.
00:14:50: Nur harte Arbeit.
00:14:51: Genau so nur das Schöne isst weißt du harte arbeit assoziieren wir immer mit.
00:14:59: Also hart ist einfach negativ assoziert.
00:15:02: Das ist anstrengend Und auch Anstrengung ist negativ assoziiert, aber das ist es gar nicht.
00:15:07: Also ich finde eigentlich ist doch total schön wenn man wirklich was reingibt in eine Leidenschaft und auch mal länger an einem Thema sitzt, auch mal vom Zeiteinsatz her.
00:15:17: Da hab' ich ne andere Meinung zu weil ich glaube heutzutage der Reine-Zeiteinsatz ist überhaupt kein Indikator für Performance.
00:15:23: Aber trotzdem kann es ja mal sein dass man irgendwie auch mal an einer Sache da muss man einfach mal Zeit investieren So, da muss man auch mal ein Wochenende arbeiten und auch mal länger arbeiten.
00:15:32: Und dann merkt man aber hey es hat sich gelohnt weil ich hab den Schwägelbessler oder weiß ich nicht jetzt irgendwie diese Beförderung bekommen oder das erreicht oder habe einen Unterschied bei irgendeinem Menschen gemacht im Leben oder was auch immer.
00:15:45: Und deswegen, glaube ich, ist das eigentlich der Kernpunkt harte Arbeit.
00:15:48: Es ist immer noch notwendig.
00:15:49: Wir brauchen für die Herausforderungen, die vor uns liegen.
00:15:51: Die sind immens!
00:15:53: Da brauchen wir Menschen, die Bock auf harte Arbeiten haben.
00:15:55: Aber das ist nicht negativ sondern das ist toll und ich wünsche es jedem, der wirklich eben gefunden hat was er wirklich gut kann und wo er wirklich einen Unterschied machen will und dann da mal hart dran arbeitet.
00:16:07: Das ist eigentlich das schönste Gefühl.
00:16:09: Es gibt noch andere schöne Gefühle.
00:16:10: Ja, ich weiß genau was du meinst.
00:16:11: Ich habe ganz viele Dinge jetzt.
00:16:13: Ich hoffe, ich denke noch an die meistens.
00:16:15: eine ist die Magdalena Neuner, die Beatlon-Ikone war auch hier im Podcast und sie hat ne Stiftung Die Peak Performa Stiftungen Und ihr Ziel ist es Kindern den Spaß an der Anstrengung zu vermitteln.
00:16:29: Wundervoll!
00:16:29: Und das finde ich so schön, weil wie du gesagt hast viele sagen anstrengend ist schlecht.
00:16:34: Weil die meisten Start-ups wollen uns die Anstrecken und nicht die meisten.
00:16:38: Viele Start-Ups wollen die Anstrenge aus dem Leben weginnovieren.
00:16:42: Nicht mehr Kisten schleppen, nicht mehr auf Treppen steigen.
00:16:46: Das erste war eine Innovation dass Menschen nicht mehr treppensteigen müssen.
00:16:49: So hat uns leider den Puls...
00:16:51: Überall wenn's geht mit Treffen?
00:16:52: Genau
00:16:52: aber das sind ja die banalen Dinge.
00:16:54: aber es zieht sich durchs ganze Leben dass Anstrengung erst mal negativ gesehen wird.
00:16:58: Aber es kann Freude machen, sich anzustrellen und Anstrendungen heißt auch nicht immer man ist Opfer des Arbeitgebers sondern man kann sich auch für sich selbst anstrengen.
00:17:08: Der Organismus ist für Anstreckungserholung Stress recovery gemacht und das Problem ist ja häufig nur wir können nicht mehr erholen und nicht mehr abschalten und dadurch wird die Belastungsphase so überintensiv.
00:17:21: Aber die Belastung per se ist erst mal nicht das Problem, dass umschalten müssen wir wieder besser und abschalten müssen wieder lernen.
00:17:29: Dann passiert genau das, was du sagst.
00:17:31: Es löst auch Glücksgefühle aus.
00:17:33: und dann wenn man mal am Wochenende arbeitet.
00:17:35: Und es muss selbst nicht Wochenend, es muss auch nicht Nachtschichten sein.
00:17:39: Selbst wenn man zwischen acht Uhr morgens um siebzehn Uhr gibt's auch hart arbeitende Menschen die nicht die Hälfte der Zeit am Handy oder in einer Kaffeeküche sind sondern die gelernt haben sich zu fokussieren und Höchstleistungen bringen.
00:17:51: in dieser Zeit also wie Du sagst wir müssen es gar nicht an lange arbeiten und auch nicht sich selber dabei zerstören Sondern Exzellenz kreieren und Exzelenz macht große Freude.
00:18:01: Das heißt nicht, dass jeder es muss aber ich bin ganz eindeutig in deinem Lager der sagt hart arbeiten ist etwas was Freude machen kann was uns nicht kaputt ungesund depressiv machen muss wenn wir die Rahmenbedingungen so gestalten das auf eine nachhaltige Art passiert.
00:18:16: ja
00:18:17: und dann empfinde ich es als große Leadershipqualität, wenn man die richtigen Menschen rekrutiert.
00:18:23: Sie dann insentiviert und ihnen die Rahmenbedingungen gibt, dass sie Bock haben aus Egoismus, aus eigenstem Interesse oder nicht aus Druck oder aus psychologischer Unsicherheit oder wie auch immer über ihre Grenzen zu gehen sondern einfach weil sie Bock drauf
00:18:37: haben.
00:18:37: Ja genau ja und da müssen wir hinkommen und ich glaube das liegt eigentlich in jedem von uns zumindest in den meisten Menschen.
00:18:43: Ich
00:18:44: glaube
00:18:45: ja!
00:18:46: Was du gerade gehört hast, war ein beliebter Ausschnitt einer vergangenen Episode.
00:18:50: Wenn du dir die ganze Episode anhören möchtest, dann klick einfach auf den Link unten in der Episodenbeschreibung.
00:18:56: Viel Freude dabei und vielen Dank!
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