Jessica von Bredow-Werndl:: "Ich war mir sicher, ich sterbe!" | Clip #109

Shownotes

Mein Buch "Das High Energy Prinzip" ist jetzt seit 4 Monaten SPIEGEL-Bestseller!

Dieses Buch ist kein weiteres "Höher, schneller, weiter"-Selbstoptimierungsprogramm, sondern eine Zusammenstellung der acht wichtigsten, zeitlosen Strategien, die wir alle brauchen, um in einer modernen Welt voller Energie zu leben.
Du kannst es hier bestellen.

In dieser Episode spreche ich mit der Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl über ihre dramatische Nahtoderfahrung und wie es ihren Blick auf das Leben verändert hat.

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Die Erstausstrahlung dieser Episode war im März 2026.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Er hat mich gemeinsam mit meinem jetzigen Mann als Freund beim Schwimmen rausgezogen von der Strömung und wir sind einfach nicht zurück gekommen.

00:00:08: Wir sind wirklich eine halbe Stunde wie verrückt gegen die Strömungen geschwommen, kein Millimeter vorangekommen.

00:00:14: Ich hatte in der Zeit sehr viel um Hilfe geschrieben, habe viel Wasser geschluckt und war immer wieder unter der Welle.

00:00:20: Die Wellen waren nicht hoch aber die kamen ständig und heftig und meine Kräfte ließen nach Und letztendlich war dann auch meine Lunge zu einem Drittel mit Wasser gefüllt, was dazu geführt hat.

00:00:29: Dass mein System so ein bisschen ausgenockt wurde und ich eben bewusstlos wurde gerade in dem Moment wo meinen Mann den Ausweg aus der Strömung gefunden hatte um mich noch am Arm gepackt hat.

00:00:40: also das war wirklich Schicksal dass sich das überlebt habe.

00:00:44: eine Eingebung von dem Physik-Lehrer bei meinem Mann in dem moment dass er an Vektorechnungen gedacht hat und einen anderen Weg aus der strömung gefunden hat in letzter Sekunde, dass wir genug Zuschauer dank meiner Hilfeschrei wahrscheinlich hatten die dann den Sanker bestellt haben und ich direkt an der Sauerstoffmaske war sonst wäre ich womöglich jetzt behindert gewesen.

00:01:05: Und ich noch eine Woche auf der Insensivstation verbracht habe in absoluter Lebensgefahr mit innerer Blutung und da dann angefangen hab mein Leben als zweite Chance zu sehen und da denn angefangen habe mir ganz wichtige Fragen des Lebens zu stellen Kurz drauf, aber noch angefangen hat mit dem Coach zu arbeiten.

00:01:28: Werden die meisten Menschen toy-toy-toi so eine Situation ja nie erleben, aber wie fühlt sich das in dem Moment an?

00:01:34: Wo man wirklich weiß jetzt geht es um Leben und Tod.

00:01:37: Also ich denke Panik kommt auf.

00:01:39: ein bisschen gute Schwimmerin oder nicht so gut.

00:01:41: Ich bin

00:01:42: sportlich eigentlich also ich kann schon ein bisschen was aushalten.

00:01:44: Okay weil ich bin zum Beispiel katastrophaler Schwimmer.

00:01:47: Ich habe nämlich die Sommer immer auf den Tennisplatz verbracht und war nie im Schwimmbad.

00:01:50: deshalb ich hätte sowas sehr wahrscheinlich viel früher aufgegeben und eben nicht überlebt.

00:01:56: Aber welche Gedanken laufen ab, wenn man wirklich weiß jetzt geht es um alles?

00:02:00: Kannst du dich da noch daran erinnern.

00:02:02: Ja sehr gut sogar.

00:02:03: erst war ich panisch daher auch diese vielen Hilfeschreihe die haben mich sehr viel Kraft gekostet.

00:02:09: wir waren keine zwanzig Meter weg vom Ufer also wir waren ganz nah am ufer.

00:02:13: die Menschen hätten theoretische Kette bilden können aber offensichtlich war das so bekannt für dieser Unterströmung in dort dass sie sich nicht getraut haben.

00:02:22: dann bin ich nach einigen Minuten in die Phase des Loslassens gekommen und des Aufgebens, das Verrückte war.

00:02:31: Ich war mir dann ganz sicher, dass ich jetzt gerade sterbe.

00:02:35: Und ich hatte mein ganzes Leben lang wahnsinnige Angst vor dem Sterben und habe mir währenddessen gedacht – es ist eigentlich gar nicht so schlimm!

00:02:42: Also das Schöne jetzt eigentlich rückblickend.

00:02:44: Das Schlimmste an der ganzen Situation war was sich meinen Hinterbliebenen jetzt antun.

00:02:49: Also ich habe an meine Mama, an meinen Papa und mein Bruder gedacht.

00:02:51: Und hab gedacht wenn ich jetzt einen einzigen Wunsch frei hätte wäre es dass ich denen sage hey bitte, bitte, Bitte lasst euch euer Leben von meiner dummen Aktion nicht versauen.

00:03:01: also das wäre mein war mein tiefster wunsch in dem moment wo ich losgelassen habe dass sich das denen noch sagen kann dass sie jetzt bloß ihr leben bitte genießen sollen.

00:03:10: und mir geht's gut.

00:03:11: und das finde ich irgendwie so crazy weil ich war mir ja sicher dass ich gerade sterbe Und ich bin auch erst wieder im Sanker auf den Weg zum Krankenhaus dann eben zu mir gekommen.

00:03:27: Wir erleben ja oft, dass Menschen sich erst nach so einer Krise oder nach so ner Nahtoderfahrung in diesem Fall die wichtigen Fragen des Lebens stellen.

00:03:35: Was waren denn so?

00:03:36: Du hast gesagt du hast dann auch ein Coach in dein Leben genommen.

00:03:39: Was war dann so die ersten Dinge, die du dich gefragt hast oder wo du gemerkt hast?

00:03:43: Du bist gerade für dich gar nicht so auf dem Gleis, wo du gerne wärst.

00:03:46: Ich war auf nem komplett anderen Bewusstseinslevel, auf nem viel höheren.

00:03:51: Ich dachte mir dann, als ich aus dem Krankenhaus rausgekommen bin.

00:03:54: Es war für mich alles so leicht... ...ich hätte mir gedacht über was die Menschen eigentlich immer Sorgen machen.

00:04:01: Das ist ja das Verrückte!

00:04:02: Du hast hundert Probleme bis du krank bist.

00:04:06: Dann hast du genau ein Problem und wenn wir uns dessen bewusst sind.. ..dann können wir das Leben und den ganzen Challenges auch viel leichter nehmen.

00:04:15: Und das war ich das erste Mal in meinem Leben.

00:04:17: Ich bin noch aus diesem Krankenhaus heraus gekommen und dachte mir so Geil, ich habe ein neues Leben geschenkt gekriegt und hier regt mich über nichts mehr auf in dem Leben.

00:04:26: Also das habe ich ungefähr drei Monate geschafft glaube ich!

00:04:30: Und dann wird man ja doch wieder in diesen Alltagstrott zurückgezogen.

00:04:35: aber das war für mich so ein erstes damit in Kontakt kommen wie es auch gehen könnte.

00:04:43: Hast du auf diese Emotion, ich meine, du berichtest jetzt gerade sehr lebhaft darüber.

00:04:46: Aber ist das für dich ein Teil?

00:04:48: Wenn du in einer Krise oder etwas bist, wo du sagst, du riechst hier zu viel auf ... Ist es ein Ort, wo Du zurückkehrst und sagst Das möcht dein Anker?

00:04:56: Mein Reset-Button ist dass ich weiß, dass ich grad mein zweites Leben lebe.

00:05:01: Ich erinnere mich dann wirklich wenn ich das schaffe, mich schnell an diesen Moment zu erinnern, wo ich fast gestorben bin.

00:05:07: Bin ich ganz schnell wieder empfülligen.

00:05:11: Das habe ich auch trainiert, aber im völligen Lösungsorientierungsmodus.

00:05:17: Also dass mich nicht auf das konzentrieren was jetzt gerade nicht läuft sondern dass ich mich sofort darauf konzentrier.

00:05:23: Okay welche Ressourcen haben wir?

00:05:24: Wie lösen wird es jetzt?

00:05:25: Bam bam bam!

00:05:27: Also das ist etwas was ich mir daraus glaube ich ziehen kann oder immer gezogen hab.

00:05:31: In der Theorie wissen wir das ja alle, dass wir dankbar für ein Leben sein dürfen.

00:05:35: Dass es lebenendlich ist.

00:05:36: man hat's auf Kalendersprüchen schon gelesen aber du hast gesagt wo hast auch an dir gearbeitet.

00:05:41: jetzt findet viel im Kopf hier einfach über Biochemiestadt über bestimmte Neurotransmitter.

00:05:46: Man ist gestresst, auf einmal übernimmt ein anderer Teil des Gehirns die Kindertriggern einen verleicht etc.

00:05:52: Wie schaffst du es im Alltag auch wenn es nicht immer perfekt geht?

00:05:55: Aber was ist so'n Protokoll oder so'en Ablauf das du anderen Menschen geben kannst, wenn man so'nen Event der Dankbarkeit in sich trägt wie man das in einer Stresssituation, in einer Streit-Situation und in einer hilflosen Situation sich möglichst wieder präsent ins Gefühlsleben bringen kann?

00:06:12: Das

00:06:12: ist sau-schwer, das kann ich schon mal vorweg sagen.

00:06:16: Aber was ist

00:06:17: Schritt eins?

00:06:18: Ja je mehr ich schaffe... Also Schritt eins ist dass wir uns grundsätzlich mit uns selbst auseinandersetzen um es überhaupt in dem Moment zu schaffen, dass wir dann diesen Exit kriegen und wieder uns resetten können.

00:06:31: Zweitens ist ständiges Üben der erste Schritt ist wenn wir's nicht geschafft haben an einem Tag dass wir uns abends kurz Gedanken machen, den Tag reflektieren und sagen hey in der Situation hätte ich echt coole reagieren können.

00:06:45: Und es passiert uns vielleicht noch fünfmal.

00:06:48: aber in dem Moment wo wir's uns bewusst machen ist das der erste Schritt was wir auflösen können das wir verändern können.

00:06:54: wenn wir immer das gleiche tun können wir kein anderes Ergebnis erwarten.

00:06:58: das wissen wir auch alle.

00:07:00: nur das verrückte isst du musst erstmal dich selbst dabei ertappen wenn du in dieses alte Muster fällst, das du eigentlich ablegen möchtest.

00:07:08: Und durch die Bewusstmachung haben wir Schritt eins.

00:07:11: Danach ist es üben!

00:07:13: Dass wir's vielleicht schaffen, in dem Moment wo es uns wieder passiert noch das Lenkrad einmal umzudrehen also einmal umzurudern und zu sagen hey stop lassen sie sich so und so lösen.

00:07:26: oder ich lass mich jetzt nicht auf keine Ahnung.

00:07:31: XY Niveau, jetzt streiten Niveaux ab.

00:07:35: Es kann ja Streit sein, es kann einfach auch eine unsouveräne Reaktion auf irgendwas sein.

00:07:42: Ich glaube wir kennen genug Alltagssituationen.

00:07:44: Das kann auch nur sein dass man sich über andere Autofahrer aufregt.

00:07:47: Einfach das man sagt hey ich bleib bei mir und du bleibst bei dir!

00:07:52: Und wenn wir das schaffen in dem Moment schon einmal neu zu wählen dann ist schon der zweite Schritt getan.

00:07:59: Dann wird's immer leichter und dann ist es letztendlich immer nur üben Und je öfter wir üben, desto schneller geht's.

00:08:05: Aber jetzt interessiert mich dein Tipp

00:08:07: dazu.".

00:08:08: Ein ganz kurzer Hinweis in eigener Sache beziehungsweise ein großes Dankeschön!

00:08:13: Mein neues Buch das High-Energy-Prinzip ist Spiegel besteller geworden und das macht mich sehr demütig und dankbar denn es zeigt wie viele Menschen sich wirklich danach sehen wieder voller Energie ihr Leben, ihr Auf und ab zu gestalten.

00:08:28: Ohne höher, schneller weiter Biohacking-Zirkus

00:08:31: oder Selbstoptimierungswahn

00:08:33: sondern durch ein tiefes Verständnis für unsere Biologie!

00:08:38: Wenn du das Buch schon gelesen hast wenn du es empfohlen hast und vielleicht sogar verschenkt hast dann von Herzen danke.

00:08:43: ich weiß dass viele Menschen auch hier von den Podcast Hörern genau das getan haben.

00:08:49: Und wenn du's noch nicht hast dann ist es vielleicht genau jetzt für dich interessant denn ich habe in diesem buch die acht Strategien zusammengefasst, auf die es wirklich ankommt.

00:08:58: Wissenschaftlich fundiert aber vor allem realistisch für deinen Alltag in der Umsetzung selbst wenn dieser sehr vollgepackt ist.

00:09:06: Du findest das Buch

00:09:07: überall wo es Bücher

00:09:09: gibt.

00:09:09: den Link dazu findest du in den Show Notes vielleicht für dich oder für jemand anders den du kennst der schon viel zu lange auf Reserve läuft.

00:09:18: und jetzt zurück zur Podcast Episode.

00:09:21: Ja, komme ich gleich zu.

00:09:22: Ich würde eine Sache gerne noch fragen weil auch hier beobachte ich dass das Menschen grundsätzlich verstehen, dass man sowas durchaus nochmal reflektieren sollte.

00:09:30: aber jetzt kommt eine Emotion vor der viele wegrennen und das ist Schuld wenn man zum Beispiel sein Kind vielleicht anders angesprochen hat als man es gerne hätte oder so was richtig wäre sich abends wie du sagst zu reflektierend nochmal durchzugehen.

00:09:43: wann wurde ich das erste mal vielleicht ein bisschen getriggert?

00:09:46: wo hätte ich anders abbiegen können?

00:09:48: Aber einfacher ist ja einfach in Instagram zu gehen, sich zwanzig Reels reinzuziehen und davor wegzurennen.

00:09:54: Und da wäre meine Frage wie schaffst du es diesen?

00:09:58: Ich finde es mutig auch in diese kritischen Emotionen reinzugehen, die zur Selbstverurteilung führen können.

00:10:04: Die einfach auch nach einem anstrengenden Tag kann man sagen ich muss so viele Dinge tun.

00:10:09: jetzt soll ich mich auch noch um mich selbst kümmern.

00:10:11: also wie gelingt ist dir du hast genauso viel zu tun wie alle anderen?

00:10:14: Du hast die Ablenkung oder wie gelinkt ist dir diese Routinen diese Mental Trainingsroutine trotzdem in deinen Alltag zu integrieren?

00:10:21: Also das aller Einfachste und gleichzeitig schwerste Tool immer versuchen, im Hier und Jetzt zu sein.

00:10:29: Weil dann braucht's die abendliche Reflexion gar nicht.

00:10:33: Also wenn ich es schaff' ... Und das passiert zum Glück sehr selten und es braucht viel, dass ich mal z.B.

00:10:39: laut bin.

00:10:39: Dass ich wirklich auf den Tisch hau und sage, jetzt ist es ruhig.

00:10:44: Dann schaffe ichs aber zum Glück, zu neunundzig Prozent, dass sich danach erklär, warum das jetzt passiert ist?

00:10:49: Dass ich sag, heyst du mir Vollleit!

00:10:51: Ich wollt nicht laut

00:10:52: werden.".

00:10:52: Dann sag ich zu meinen Kindern, mach mein Mama Bär.

00:10:56: weil es verzweifelt.

00:10:58: Und jetzt hat sie mit ihren Tatsen einmal richtig auf den Tisch schauen müssen, weil sie einfach nicht weiß wie sie an euch rankommt und die Mama Bär will nicht laut sein.

00:11:05: Also so sage ich da machen wir das, dass Sie auch das Gefühl haben.

00:11:07: Es ist irgendwie ein großer Bär vor Ihnen!

00:11:11: Dann verstehen Sie's meistens schon?

00:11:13: Das gelingt mir heute meistens.

00:11:15: aber das heißt nicht, dass ich nicht genau diese Situation habe wo es mir nicht gelingt.

00:11:22: Nur das Verrückte ist, je mehr ich in der Präsenz bin.

00:11:25: Je mehr ich im Hier und Jetzt bin und tue was ich tue, desto erstens weniger oft passiert es mir.

00:11:31: Zweitens desto schneller kann ich's dann in dem Moment auch wieder gut machen lösen... ...und drittens wirds immer leichter.

00:11:42: Das ist wirklich so!

00:11:42: Es wird immer leichters.

00:11:43: Fällt mir überhaupt nicht schwer für meine Fehler.

00:11:46: daher kommt die Schuld gar nicht so lang gerade zu stehen weil ich finde es voll okay Fehler zu machen Und das ist, glaube ich eine Grundhaltung die wir uns als Menschen erlauben dürfen.

00:11:56: Dass wir einfach sagen hey!

00:11:57: Wir schaffen es doch eh nicht Fehler auf Redungsleben zu gehen.

00:12:00: Nobody is perfect, aber das Wichtigste ist dass man sich selbst auch erlaubt Fehler zu machen

00:12:04: Gütig mit sich zu sein.

00:12:06: Du hattest nach meiner Perspektive gefragt, ich hatte zu dem Thema auch Steffi Stahl.

00:12:10: Ich weiß nicht ob sie kennst eine der wahrscheinlich die bekannteste Psychologin und sie hat einen wunderschönen Tipp wie ich finde gegeben.

00:12:18: Sie sagte wenn null auf einer Skala Tiefen entspannt ist und zehn Blutrausch nannte sie es jetzt nicht wirklich.

00:12:24: das blut fließt aber dass man Dinge tut die man nicht möchte.

00:12:28: Das ist ein Kontinuum und ihr tipp war dass man anfängt wachsam zu sein, wann man eine zwei oder drei erwischt.

00:12:35: Weil man ist nicht von null auf neun oder von zero auf zehn.

00:12:38: das passiert nicht sondern es kündigt sich an über einen höheren Puls, über eine höhere Körpertemperatur, überschwitzige Hände was auch immer die Anzeichen sind.

00:12:48: Über ein Hungergefühl.

00:12:49: Das ist manchmal Übermüdung.

00:12:54: Wenn

00:12:54: ich einfach erschöpft bin, dann bin ich leicht reizbar?

00:12:57: Absoluten!

00:12:57: Das macht ja auch Sinn wenn der Präfrontalkortext nicht mehr so gut arbeitet.

00:13:02: aber das war ihr Tipp eine Wahrnehmung zu entwickeln.

00:13:05: wann is man bei einer dreiener vier?

00:13:06: weil da kann man noch gegensteuern.

00:13:09: und dann sagte sie Raum verlassen sich kaltes Wasser ins Gesicht ein halben Liter wasser einfach ächzen einfach um in irgendeine andere wahrnehmungen zu kommen.

00:13:17: Der Professor Gröne Maier hatte den Tipp, er trägt immer einen Gummiband um seinen Handgelenk und wenn irgendwas ist fängt das an zu schnipsen.

00:13:25: Das kann jeder machen!

00:13:26: Die Frage ist, machen es die Leute?

00:13:28: Weil sie sagen nein, es klingt ja banal oder ich krieg's auch anders in den Griff oder so... Ich glaube es ist super.

00:13:32: Ja, es ist wirklich super.

00:13:33: man muss ihnen irgendeine körperliche Empfindung bringen dass man sich aus dieser Emotion rausbringt.

00:13:38: Ich hab noch ein ganz coolen Tipp, das genau dazu passt.

00:13:42: Und zwar gerade wenn es um olympische Spiele geht.

00:13:45: Es ist ja so, da passiert so viel und auch so viel was einfach dann nicht passieren soll.

00:13:50: Oder Menschen versuchen ein bisschen durcheinander zu bringen und keine Ahnung.

00:13:55: also man versucht in seiner Bauwürze sein mit seinem eigenen kleinen Team das in dem Moment das Pferd die Pflegerin und ich bei sich zu bleiben Und Ich habe tatsächlich mit meiner Pflegarin ein Kotwort ausgemacht wenn etwas kommt was wir in den Moment eh nicht ändern können dass wir es annehmen und gehen lassen.

00:14:16: Und wir haben immer dieses Code Wort gesagt, das wir keine weitere Energie mehr verschwenden und wir konzentrieren uns auf uns.

00:14:23: Das war so magisch!

00:14:25: Weil dieses Code-Wort kam ein paar Mal... ...und immer wenn irgendwas kam was wir nicht ändern konnten.

00:14:30: Es waren echt so ein paar Turbulenzen zwischendurch.

00:14:33: Auch mein Trainer war nicht fit und alles mögliche und dann haben wir einfach immer wieder uns an dieses Code Worte erinnert.

00:14:39: Und das funktioniert!

00:14:40: Man muss es nur machen Die meisten Menschen bleiben halt in der Theorie hängen und gehen nicht ins Umsetzen oder probieren es nicht wenigstens aus.

00:14:47: Und das finde ich so schade!

00:14:49: Das ist der Unterschied in meiner Wahrnehmung zwischen Atleten, Spitzenatleten und normalen Menschen weil die Spitzen-Atleten tun alles um zu gewinnen.

00:14:59: Das legitimiert solche Verhaltensweisen.

00:15:01: aber wenn man normale Eltern ist, einen normalen Job hat dann sagt man was soll ich mich denn mit solchen Profitipps... Aber wie du sagst, man kann doch mit seinem Partner-Partnerin ein Kotwort etablieren und sagen wenn ich gerade anfange Trigger zu werden.

00:15:15: Ich geb dir dieses Kotwort damit du schon mal Bescheid weißt und dass wir uns zusammen wieder runterkühlen.

00:15:20: Das ist

00:15:21: mega!

00:15:22: Also das mit dem Kotwort funktioniert so gut und weil du das gerade gesagt hast mit Spitzensport und normaler Mama oder so.

00:15:29: also ich bewundere jede Vollzeitmama.

00:15:32: Ich bin froh, dass ich meinen Spitzesport habe Teilzeit Profisportlerin bin, weil ich finde es schon auch eine wahnsinnig große Aufgabe und sehr anstrengend Kinder so liebevoll.

00:15:45: positiv und gestärkt groß zu ziehen.

00:15:48: Also das...

00:15:49: Ich glaube, das unterschätzen Menschen auch dass es auch Spitzensport in einer anderen Arena ist.

00:15:54: Das ist Spitzendsport!

00:15:55: Auch körperlich genauso anstrengend emotional so anstrendend.

00:15:58: und dementsprechend glaube ich kann man sich wie du sagst mehr Fehler verzeihen aber auch zulassen, dass man bestimmte Tools braucht um diesen Spitzentsport.

00:16:08: Du richtest dein Leben dem Sport aus.

00:16:10: ein Novak Djokovic machte sein Christiano Ronaldo.

00:16:14: Alle investieren aufwand, aber die ist auch bräuchten.

00:16:19: Die tun es eben oft

00:16:33: nicht.".

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